E Piano mit gewichtete Tasten im Vergleich

E-Piano mit gewichtete Tasten im Vergleich

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E Piano mit gewichtete Tasten
E Piano mit gewichtete Tasten: Yamaha P-35B

Natürlich ist es sehr ratsam ein Instrument zu Hause zu haben, was auch noch den Ansprüchen voll und ganz entspricht. Denn es ist sehr wichtig die einzelnen Stücke und Übungen, die im Klavierunterricht erlernt werden, zu Hause zu üben und zu verfestigen.

Dies erreicht man natürlich nur mit vielen Wiederholungen. Es ist auch nicht wichtig, dass es das teuerste Klavier aus dem Laden oder ein „echter“ Flügel ist. Ein ganz einfaches E-Piano ist auch sehr gut dafür geeignet und dient dazu, dass man sehr gute Ergebnisse erzielen kann.

Vorteile des E-Piano mit gewichteten Tasten

Ein E-Piano bietet auch sehr viele Vorteile. Zum einen hat es genauso viele Tasten wie ein Klavier, wie man es sich vorstellt und ebenso haben sie gewichtete Tasten, die der Mechanik eines normalen Klaviers oder Flügels nachempfunden werden. Bei den Standard-Klavieren werden die Saiten durch kleine Filz-Hämmerchen angeschlagen und somit der Ton erzeugt.

Dieses Gewicht, was hierbei auf die Saiten schlägt, wird beim E-Piano imitiert. Natürlich ist zu sagen, dass es auch hier qualitative Unterschiede gibt, die man am besten beim Spielen des E-Pianos heraushören kann.

Auch ist es zu erwähnen, dass die Anschlagdynamik ebenfalls sehr wichtig ist, um Töne in unterschiedlichen Lautstärken zu erzeugen. Bei einem günstigeren Keyboard ist keine Anschlagdynamik vorhanden, somit klingen alle Töne gleich laut und man kann seine Gefühle nicht wirklich zum Ausdruck bringen, da alles gleich und sehr monoton klingt.

Ein weiterer wichtiger Fakt ist die Mobilität eines E-Pianos. Dies kann man viel leichter transportieren als zum Beispiel ein Klavier oder Flügel. Somit ist es auch ein leichtes Spiel sich mit Freunden oder anderen Musikern zu treffen und in der Gemeinschaft zu musizieren.

Der größte Vorteil eines E-Pianos ist für mich selbst, dass ich die generelle Lautstärke bestimmen kann oder sogar die Möglichkeit habe mit Kopfhörern zu spielen und somit meine Nachbarn nicht stören kann. Dies ist vor allem in einem Mietshaus oder Reihenhaus sehr von Vorteil, da man seine Übungen selbst am Abend oder in der Nacht spielen kann ohne jemandem zu nahe zu treten.

*zum E-Piano mit gewichtete Tasten: Yamaha P-45B*

Was ist ein Stage-Piano?

Stage Piano mit gewichtete TastenEin Stage-Piano unterscheidet sich insofern von einem E-Piano, dass es keinen festen Ständer hat und somit noch ein wenig mehr portabler ist. Bei einem E-Piano ist der Ständer sehr häufig mit dem Gerät selbst verschraubt und somit der Klavieroptik sehr ähnlich.

Auch sind hier die Pedale fest mit dem Ständergehäuse verbunden. Hingegen beim Stage-Piano muss man sich einen passenden Ständer dazu kaufen.

Meist kauft man sich einen „X“-Ständer, wie man ihn bei einem Keyboard findet. Dieser hat den Vorteil, dass er sich sehr leicht zusammenklappen lässt und auch wenig Platz beim Transport verbraucht. Ebenfalls kann man sich beim Stage-Piano die Pedale separat dazukaufen und über ein Kabel an das Piano angeschlossen werden.

Gewichtete Tasten / Anschlagdynamik

Wie auch das E-Piano gibt es beim Stage-Piano ebenfalls 88 gewichtete Tasten mit Anschlagdynamik für das perfekte Spielgefühl.
Oft stellt man sich die Frage, ob ein Keyboard oder ein Synthesizer auch für einen Klavierunterricht geeignet ist.

Vorab ist dazu zu sagen, dass ein Keyboard natürlich viel günstiger ist als ein Stage- oder E-Piano. Aber wem das Klavier spielen wirklich wichtig ist und dies auch professionell durchführen möchte, der sollte davon die Finger lassen.

Keyboards sind meist schlechter

Zum einen hat ein Keyboard keine gewichteten Tasten und meist auch keine Anschlagdynamik. Deshalb ist das Spielgefühl nicht dasselbe wie auf einem Klavier. Auch ist es somit unmöglich eine sehr gute Spieltechnik zu entwickeln und ihre Stücke werden auch nicht wirklich dynamisch klingen, da das Keyboard Zuwenig Möglichkeiten dafür bietet.

Im Gegensatz zu seinem Klavier haben Keyboards meistens nur 61 oder 76 Tasten, wo dann natürlich bestimmte Stücke nicht gespielt werden können aufgrund der erwünschten Tonhöhe oder -tiefe.

Zubehör für das E-Piano

Auch ein Synthesizer ist weniger für den Unterricht geeignet, da er einem Keyboard sehr ähnelt. Diese dienen meist dazu in Bands zu spielen, um die richtigen Sounds zu erzeugen. Herbei kommen oft synthetische Klänge, Streicher- oder Blasimitationen zum Einsatz, die man natürlich nur bei einem Synthesizer produzieren kann.

Auch sind hier wieder die Tastenanzahl und die fehlende Gewichtung zu erwähnen, die man natürlich bei einem Klavier, Flügel oder E-Piano findet. Somit ist auch hier das Spielgefühl nicht dasselbe.

Akustik durch TastenEin „echtes“ akustisches Instrument hat natürlich auch viele Vorteile. Diese liegen im Klang und im Spielgefühl. Dazu muss man dies natürlich auch selbst ausprobieren. Dies kann man ganz einfach in einem Fachgeschäft tun und es ist dabei egal, ob auf einem Klavier oder Flügel. Man stellt sofort die Unterschiede zu einem Keyboard fest.

Man muss natürlich sagen, dass E-Pianos ist der Zwischenzeit sehr gute Klangerzeuger haben, die sich im Laufe der Jahre sehr weit entwickelt haben. Jedoch ist das kein Vergleich zu einem Klavier oder Flügel.

Auf diesen Instrumenten haben sie die Möglichkeit wirklich musikalisch zu agieren und ihre Stücke so zu interpretieren, wie sie es wollen und wie es nur auf einem Klavier möglich ist. Man kann also sehr genau unterscheiden zwischen Pianissimo- oder Forte-Passagen. Da man sich an so einem Klang nie „satthören“ kann und es immer „frisch“ und „anders“ klingt, ist es die beste Form eines Klaviers. Ein E-Piano hingegen verwendet immer dieselben Wellenformen als Klangerzeuger, die man sich nach ein paar Jahren nicht mehr anhören will.

 

Unsere Empfehlung

Welches Instrument nun das Beste ist, ist eine schwierige Frage. Als Anfänger würde ich immer zu einem Stage- oder E-Piano raten, die es schon ab 350 Euro zu erwerben gibt und die zum Erlernen der Grundvoraussetzungen für das Klavierspiel ausreichen. Wenn man jedoch schon ein wenig Spielerfahrung hat und sie ihre Leidenschaft zu diesem Instrument entdeckt haben, ist es ratsam ein akustisches Klavier oder einen Flügel zu kaufen, auch wenn der Preis deutlich höher ist, als der eines E-Pianos.

*zum E-Piano mit gewichtete Tasten: Yamaha P-45B*

E-Pianos mit gewichtete Tasten im Vergleich

E Piano mit gewichtete Tasten
E Piano mit gewichtete Tasten: Yamaha P-35B

Jedoch eine Ausnahme vorweg: Roland kaufte seinem Sohn eine ungewichtete, aber jedoch anschlagdynamische Keyboard-Tastatur, die einen erfahrenen Pianisten nicht wirklich zufrieden stellt. Denn wer das Gefühl des Klavieres wirklich in den Fingern spüren will, sollte auf jeden Fall zum nächst höheren Modell F-90 mit der entsprechend gewichteten Tastatur greifen.

Yamaha E-Piano mit gewichteten Tasten

Unter den verglichenen Kandidaten vermittelte die Tastatur des „Yamaha P-35B“ das beste Spielgefühl: Das Gewicht und der Druckwiederstand der Tasten sind ausbalanciert und die Tasten federn kaum nach. Hierbei ist aber zu sagen, dass das Eigengeräusch der Tasten so „laut“ ist, dass es bei einer Spielweise in Pianissimo deutlich zu hören ist und somit das Stück stört.

Etwas besser ist die Tastatur des „Kawai L-1″, dass ein geringes Eigengewicht der Tasten und ein sehr angenehmes Spielgefühl trotz ihres ausgeprägten Nachfederns vermittelt. Bei der Tastatur von „Yamaha DGX-620“ sieht man deutlich, dass das gefühlte Eigengewicht der Taste nicht in vollendeter Harmonie mit dem stärkeren Druckwiderstand steht. Einen guten Mittelweg hingegen bietet das „Casio PS-20″, dass eine griffige Tastatur aufweist und das Nachfedern auf ein Minimum reduziert ist. Eine weitere Alternative ist hier das hochwertige Roland V-Piano.

Halbgewichtete/gewichtete Tasten

Wenn man ein realistisches Piano-Spielgefühl haben möchte, ist der erste Schritt auf diesem Weg ein Modell mit gewichteten Tasten. Zum Beispiel erreichen manche Keyboards mit Halbgewichteten bzw. gewichteten Tasten gleich ein besseres Spielgefühl, als wenn man nur die üblichen leichtgängigen „Plastiktasten“ hat.

Hammermechanik bei Digitalpianos

Die Tasten bei diesen Digitalpianos haben eine spezielle Mechanik, die die Hammermechanik bei ganz normalen Klavieren sehr getreu nachahmt. Hierbei lässt sich deutlich sagen, dass diese Tastatur sehr wohl als „gewichtet“ bezeichnet werden kann und muss, denn es gibt keine „ungewichtete“ Hammermechanik. Digitale Pianos sollten als auf jeden Fall eine Hammermechanik besitzen, damit man dasselbe Spielgefühl und die gleichen Klavierbedingungen hat.

Graded Hammer

Diese Tastaturen bieten über die Tastatur verteilt unterschiedliche Anschläge. Bei den echten Klavieren wird der Widerstand, den die Tasten bieten, von den oberen zu der unteren Lage größer, damit lässt sich im Bass mit der linken Hand und den schwergängigeren Tasten kräftig tosen. In den Höhen mit den Fingern der rechten Hand kann man jedoch leichte perlend-luftige Töne spielen.

Zusammenfassung:

Das wichtigste bei einem digitalen Piano ist die Hammermechanik. Dies bedeutet auch, dass man unbedingt auf gewichtete Tasten achten sollte. Es ist außerdem noch zu erwähnen, dass manche Hersteller auch noch andere ausgefeilte Tastaturtechniken benutzen.

Bestes Yamaha E-Piano mit gewichteten Tasten:

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