Casio PX 150 E-Piano Vergleich

E- Piano Casio PX 150 im Vergleich – Hier die Ergebnisse unserer online Recherche!

Casio PX 150 TestEin überall mitnehmbarer Flügel, Klavier oder Piano wird möglich mit den nur 11,1 kg schweren PX-150 Digitalpiano von Casio. Dieses Leichtgewicht wird erreicht durch ein Plastikgehäuse, das wie manche meinen einen etwas billigen Eindruck vermittelt, das aber gar nicht den Tatsachen entspricht.

Wir empfehlen hier jedoch unseren Stagepiano-Vergleichssieger von Yamaha!

Das Gehäuse ist durchaus wertig verarbeitet. Das Modell ist das preisgünstigste in dieser Modellreihe der Casio E-Pianos. Die Reihe wird mit dem Spitzengerät Privia PX-A800 abgeschlossen.

Hervorragend in dieser Preisklasse wird allgemein die sorgfältig aufgeraute Oberflächentextur der Tasten bewertet. Dadurch wird das Abrutschen der Finger verhindert und für ein ausgezeichnetes Spielgefühl gesorgt. Die Tasten fühlen sich durch ihr Ebenholz- und Elfenbein-Finish wie bei einem analogen Piano an. „Tri-Sensor skalierte Hammermechanik II“ nennt Casio diese Tastatur, die auch im teuersten Modell von Casio eingebaut ist.

Auch die Klangfülle und Spielbarkeit orientieren sich nah am akustischen Piano, obwohl kein massiver Klangkörper vorhanden ist.
Das Einsteigermodel ist durchaus auch semiprofessionell einsetzbar. Bei Bedarf überall leicht anwendbar aber mit einer Basis auch stationär von Nutzen

Klangerzeugung

Casios neu entwickelte Tonerzeugung „Multi-dimensional Morphing Air Sound Source“ vermittelt die natürlichen zeitlichen Änderungen des Klaviertons. Der Wechsel der Lautstärke und Klangfarbe kann nach Intensität, der Stärke vom Anschlag und es ist sogar die Länge der Nachhallzeit wie bei einem akustischen Piano steuerbar.
Das PX-150 bietet insgesamt 18 interne Sounds, von denen fast die Hälfte auf den Bereich der akustischen und elektrischen Pianos ausfällt.

*zum Stagepiano: Yamaha P-45B*

Die Polyphonie ist mit maximal 128 Noten sehr hoch deshalb keine Probleme mit abgeschnittenen Tönen. Das Klangrepertoire des PX-150 erstreckt sich neben den fünf A- und drei E-Pianos auf „Harpsichord“, „Vibraphone“, „Strings“, „Orgel“ und „Bass“. Eine solide Basisausstattung, mit der zu Hause, und bei Auftritten der Grundstock abgedeckt wird. Mit „Conzert“, „Modern“, „Classic“, „Mellow“ und „Bright“ sind verschiedene Pianosounds für unterschiedliche Stile verfügbar.

„Concert Klang“ präsentiert sich als ein sehr fülliges und großes Klavier, was vor allem für den klassischen Bereich gedacht ist. Mit „Modern“ und „Classic Sounds“ können eher Popp- und Jazzstücke abgedeckt werden. Diese werden durch eine größere Höhenpräsenz mehr in den Vordergrund gerückt. Sie machen auch im Bandkontext eine gute Figur. Mit „Strings“, „Orgel“ und „Bass“ hat das PX-150 weitere gute Klänge in seinem Fundus, um wahlweise auch andere Stile bedienen zu können.

Eigenschaften:

  • 88 Tasten Tri-Sensor mit Ivory Feel-Beschichtung und „Scaled Hammer Action II“PX 150 im Wohnzimmer
  • Multi-dimensional Morphing Air Tonerzeugung
    128 Stimmen
  • 18 Klänge
  • Layer sowie Split Funktion
  • Dämpfer Resonanz Simulation und Hammer Resonanz Simulation
  • 4 Revers, 4 Chorus Digital-Effekte
  • 60 Songs – Musik Library
  • Mit dem eingebauten Recorder sind 2-Spur-Aufnahmen mit maximal 10 Songs möglich
  • USB-Anschluss
  • 2 x 8 W Verstärkerleistung
  • 11,1 kg Gewicht
  • Abmessungen: Länge 132,2, die Tiefe 28,6, die Höhe 13,5 cm
    Der Ständer ist optional erhältlich

Negativ:

  • Die eingebauten Lautsprecher liefern nur einen bescheiden Klang.
  • Das beigegebene Fußpedal ist rutschig, empfehlenswert ist es die feste Pedaleinheit zu kaufen.
  • Das Hammersystem der Tastatur ist nicht gerade leise.
  • Durch die wenigen Steuerungstasten ist die Bedienung etwas umständlich.
  • Eigener Line-Out fehlt. Alternativ über den zweiten Kopfhörer-Ausgang.

Positiv:

  • Die Verarbeitung ist hochwertig, das schlichte Design wirkt edel.
  • Über den USB-Anschluss funktioniert MIDI problemlos.
  • Die leicht texturierte Tastatur ist erstklassig.
  • Das Spielgefühl fantastisch, kein Keyboard-Feeling.
  • Mit den Kopfhörern ist der Klang überzeugend und gut abgestimmt.
  • Der für das Gerät sehr günstige und faire Preis von etwa 550 Euro.

Fazit des Casio PX150 Vergleich:

Für den Preis ist es ein hervorragendes Gerät. Die Casio Flügelmechanik ist in dieser Preisklasse bei den Konkurrenzmodellen meistes nicht vorhanden. Ohne diese Flügelmechanik ist es jedoch nicht möglich vernünftig und professionell zu spielen.

Der Klang mit Kopfhörern ist vom Feinsten. Über die eingebauten Boxen des Digital Pianos leider etwas dürftig. Natürlich klingt es nicht so wie ein Konzert-Flügel für mehrere Tausender sonst würde Steinway nichts mehr verkaufen. Die Bedienung ist ziemlich leicht, auch ohne Display Anzeige. Sie ist recht einfach gehalten, ohne unnötigen Firlefanz. Es ist jedoch alles vorhanden, was zum ernsthaften Musizieren benötigt wird.

*zum Stagepiano: Yamaha P-45B*

zurück zum E Piano Vergleich 2016